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Podcast der BücherFrauen Der Podcast der Bücherfrauen

Die BücherFrauen sind ein berufliches Netzwerk für Frauen aus Buchhandel, Verlagen, Agenturen und allen anderen Arbeitsbereichen rund ums Buch. in ihrem Podcast finden sich Berichte über Veranstaltungen, Interviews mit interessanten Frauen der Buchbranche und mehr

08.09.12, 11:20:12

Erinnern als Geschäftsidee


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Die Berliner BücherFrauen zu Gast bei Rohnstock Biografien

Im Ambiente eines Salons empfing die Germanistin und Publizistin Katrin Rohnstock die Bücherfrauen in ihren Geschäftsräumen im Prenzlauer Berg.
1998 ging sie mit der Idee an den Start, die Leben anderer Menschen in deren Auftrag als Buch zu veröffentlichen. Dafür hat sie das amtlich geschützte Berufsbild der AutobiografikerIn entwickelt, die nach ihrer Auskunft HobbypsychologIn, DramaturgIn und ArchitektIn der jeweiligen Lebensgeschichte in einem ist. Inzwischen sind 260 solcher Biografien erschienen. Das Gesamtpaket für ein Buch inklusive persönlicher Fotos und Dokumente und einschließlich Interview, Lektorat und Layout kostet mehrere Tausend Euro.
Katrin Rohnstocks Erzählfabrik bringt aber nicht nur Lebensgeschichten zwischen zwei Buchdeckel, sondern auch Stadtgeschichten wie die Geschichte von Hennigsdorf bei Berlin. Sie veranstaltet auch Erzählsalons und bildet dafür Salonieren aus.
Die Gründungsgeschichte von Rohnstock Biografien hat einen ganz eigenen Plot, denn alles begann mit einer Frau von der Tankstelle.

Links zum Thema: www.rohnstock-biografien.de

Hören Sie dazu einen Ausschnitt aus dem Gespräch zwischen Katrin Rohnstock und Bücherfrau Carola Köhler (6:30 min.)

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10.05.12, 21:57:14

Superdemokratinnen lieben Literatur


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Die Bloggerinnen Katy Derbyshire, Rery Maldonaldo und Nikola Richter am 18.4.2012 zu Gast bei den Berliner Bücherfrauen.

"Intellektuellen Fairtrade" nennen die in Berlin lebende Bolivianerin Rery Maldonaldo und ihre Mitstreiterin Nikola Richter ihren deutsch-spanischen Weblog „superdemokraticos“. Sie vernetzen junge lateinamerikanische und deutsche AutorInnen, die auf dem Blog über Themen der Globalisierung schreiben. Ihr Engagement wurde mit einer Einladung des Goethe-Instituts zu einer Reise belohnt, auf der sie in Lateinamerika ihr Projekt vorstellen konnten. Zwei Jahre lang wurde die Seite von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert, sodass die beiden Herausgeberinnen ihre AutorInnen sogar bezahlen konnten. Dass das Honorar zum Teil auf abenteuerlichem Weg zu den UrheberInnen fand, berichten sie im Gespräch mit Bücherfrau Ina Pfitzner, die selbst ein Blog über New Orleans betreibt, wo sie eine zeitlang gelebt hat.

„Love german books“ heißt das Weblog von Katy Derbyshire. Seit 2008 rezensiert die ebenfalls in Berlin lebende Engländerin dort deutsche Bücher und bloggt über die hiesige Literaturszene. Inzwischen gilt sie in ihrer Heimat als unangefochtene Expertin für deutsche Literatur wie sie zu ihrer eigenen Überraschung unlängst auf der Buchmesse in London erfahren konnte. Sie übersetzte unter anderem die Bücher von Sibylle Lewitscharoff, Clemens Meyer und Inka Parei ins Englische und hat über ihre Seite auch einige Aufträge akquiriert. Ihr „Wolfenbütteler Manifest“ formuliert zehn Thesen zum Thema Blog und fordert gerade ÜbersetzerInnen als KulturvermittlerInnen auf, mehr eigene Blogs zu initiieren.

Hören Sie hier einen Ausschnitt aus dem Gespräch, am Ende lesen Rery Maldonaldo und Nikola Richter aus einem gemeinsamen Text (9:45 min.)


Links zum Thema:

www.superdemokraticos.com
lovegermanbooks.blogspot.de
Weblog von Ina Pfitzner über New Orleans: lagniappestudies.blogspot.de/

Wenn Sie eine ganze Veranstaltung miterleben wollen, besuchen Sie persönlich die Berliner Bücherfrauen!

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10.01.12, 12:41:14

Der Dreh mit dem Drehbuch - Drehbuchautorin Annette Hess zu Gast bei den Berliner BücherFrauen


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Sie hat die Drehbücher für die ARD-Serie "Weissensee", eine Art "Dallas in der DDR", und den Fernsehfilm "Die Frau vom Checkpoint Charlie" geschrieben. Annette Hess gilt als eine der renommiertesten Drehbuchautorinnen Deutschlands. Am 9.11.2011, dem 22. Jahrestag der Maueröffnung, wollten wir vor allem mit ihr über "Weissensee" sprechen. Die Serie, die im Herbst 2012 in der ARD fortgesetzt wird, wurde 2011 als Beste deutsche Fernsehserie mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

Auf ironisch-heitere Art berichtete die gebürtige Hannoveranerin Annette Hess im Gespräch mit Cornelia Saxe von ihren Erfahrungen in einer hart umkämpften Branche. BücherFrauen, die sich einmal als Drehbuchautorinnen versuchen wollen, riet sie vor allem eines: viel fernsehen!

Link zum Thema:
Verband der Drehbuchautoren - unter dem Stichwort Drehbuch schreiben / Drehbuchdownload können Drehbücher zum Lesen heruntergeladen werden
www.drehbuchautoren.de

Wenn Sie eine ganze Veranstaltung miterleben wollen, besuchen Sie persönlich die Berliner Bücherfrauen!

Hören Sie hier einen Ausschnitt aus dem Gespräch als MP3-Datei (8:10 min.) ...

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24.10.11, 11:55:19

Morden in Schwäbisch Hall - Ein Treffen mit der Krimiautorin Tatjana Kruse


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Tatjana Kruse ist eine ehemalige BücherFrau und lebt als Krimiautorin in Schwäbisch Hall. Bei einem Besuch von Stuttgarter BücherFrauen zur Vorbereitung der Jahrestagung 2011 in Schwäbisch Hall erzählte sie etwas über ihre Heimatstadt, die Comburg und über ihre Arbeit als Schriftstellerin.

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18.09.11, 21:22:26

Als Solistin auf dem Markt - und kein Geld im Portemonnaie?


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Podiumsdiskussion "Perspektiven für die Buchbranche in Berlin" im Pfefferberg
Gemeinsam mit dem ARTwert-Forum hatten die Berliner Bücherfrauen am 31.8.2011 in den Pfefferberg eingeladen. Auf dem Podium diskutierten Valeska Henze (Regionalsprecherin der BücherFrauen Berlin), Britta Jürgs (Verlegerin Aviva-Verlag), Detlef Bluhm (Geschäftsführer Börsenverein des Deutschen Buchhandels LV Berlin-Brandenburg e.V.), Inke Kruse (Junge Verlagsmenschen e.V.) und Dr. Alexandra Manske (Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Sozialwissenschaften). Thematisiert wurde unter anderem eine Zunahme der "Soloselbstständigkeit" in der Buchbranche sowie die Frage wie der Gefahr einer zunehmenden Prekarisierung entgegengewirkt werden könne. Valeska Henze formulierte die aus der von den Bücherfrauen erhobenen "MehrWert-Studie" resultierenden Forderungen für bessere Arbeitsbedingungen für Frauen in der Buchbranche. Detlef Bluhm stimmte zu, dass Strukturveränderungen in den Verlagen dringend nötig seien, weil die zunehmende Digitalisierung neue Workflows erfordere. Britta Jürgs resümierte, sie sehe die Zukunft für die kleinen Verlage eher düster.

Hören Sie hier einen Ausschnitt aus dem Gespräch (13:45 min.), in dem nacheinander Valeska Henze, Detlef Bluhm und Britta Jürgs sprechen.

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